Whistleblowing für das Weltklima

Besprechung des Urteils des Bezirksgerichts Lausanne (Tribunal de Police) PE19.000742/PCL/IIb vom 13. Januar 2020

Autor/innen

  • Marc Thommen
  • Jascha Mattmann

DOI:

https://doi.org/10.21257/sg.163

Abstract

Das Weltklima ist bedroht und die Politik bleibt untätig. KlimaaktivistInnen sind deshalb dazu übergegangen, mit spektakulären Protestaktionen auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen, etwa indem sie am 22. November 2018 in einer Lausanner Credit-Suisse-Filiale Tennis gespielt haben. Damit sollten die klimaschädlichen Investitionen der Bank publik gemacht werden. Die Autoren zeigen auf, dass ein solcher Hausfriedensbruch zwar nicht über einen «Klima-Notstand» gerechtfertigt, dieses Whistleblowing für das Weltklima aber dennoch entschuldigt werden kann.

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Veröffentlicht

2021-01-20

Ausgabe

Rubrik

Strafrecht | droit pénal | diritto penale | criminal law